|
 |
 |
|
Wolfgang
Leander
Wolfgang Leander lebt in Bolivien und hat
sich auf die Haifotografie spezialisiert. Der Naturliebhaber lässt
aber auch sonst keine Tierarten aus, die ihm auf seinen Exkursionen im
vornehmlich südamerikanischen Raum begegnen. So zählen auch Robben,
Rochen, Kaimane und sogar Affen zu seinen bisherigen Motiven.
Seine Fotoausrüstung besteht aus einer
einfachen Nikonos V mit 28 und 20mm Objektiven. Wolfgang
fotografiert am liebsten Schwarz/Weiss – dabei ist er kompromisslos.
“Wenn man Schwarz/Weiss fotografiert, muss man wesentlich mehr als
bei Farbaufnahmen auf grafische Wirkung und Komposition achten”.
|
|
|
|
Haie im Geschäftsleben waren es, mit denen
der passionierte Unterwasserfotograf in seinem Berufsleben zuerst zu tun hatte. 1941 in Cochabamba, Bolivien geboren, startete Leander nach seiner Ausbildung in
Argentinien, Chile, Bolivien und
Deutschland eine erfolgreiche Bankerkarriere. Seine private
Leidenschaft galt jedoch stets der Natur. Im Hochland der Anden und
im Amazonasbecken folgte er mit Eingeborenen den Spuren einheimischer
Tierarten, wie Kaimanen und Affen - die Kamera immer dabei. Am meisten
faszinierten den Freitaucher jedoch die torpedoförmigen, grauen
Geschöpfe, die ihm auf seinen zahlreichen Exkursionen zu den Bahamas,
Karibischen Inseln und den Galapagosinseln vor die Linse schwammen. So hat
Wolfgang Leander die fotografische Jagd auf Haie im Laufe der Jahre zur
Perfektion gebracht. Stets Purist, verzichtet Leander konsequent auf
Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Tauchausrüstung. Puristisch ist auch
die Vielzahl seiner Bilder - keine kunstlichterhellten, farbenschreiende
Fotos bunter Korallenwelten, sondern ausdrucksstarke und beeindruckende
Schwarz/Weiß-Aufnahmen, deren Faszination sich kein Betrachter entziehen
kann.
|
|