Fischstäbchen adé
Weiter vorne im Heft handelt eine der Geschichten noch vom Leben und Entdecken des Forschers Nicolas Baudin, der von 1800 bis 1804 im Auftrag von Napoleon Tasmanien und Australien erkundete. Zwischen seiner Bestimmung des Kofferfisches im Südpazifik und der Ausrottung des marinen Lebens in allen Weltmeeren liegen genau zwei Jahrhunderte und zwei Seiten. Als nächstes folgt nämlich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift GEO einer der wichtigsten Artikel für alle, die meinen, dass Fischstäbchen und Lachsfilets in unerschöpflicher Menge aus den Lagern der Tiefkühlverköstiger kämen. 

Drei GEO-Teams zeigen, wie es in der Fischerei und auf unseren Ozeane wirklich aussieht. Sie veranschaulichen, warum Schutzzonen keine Wirkung zeigen, solange Fischer unter Billigflagge Völkerrecht auf Hoher See unterlaufen. Sie führen uns vor Augen, wie lange es noch Artenvielfalt im Meer gibt, wenn wir mit unserem Hunger nach Fisch  so weitermachen.


© GEO

 

Weitere Naturthemen in diesem Heft:

TIERFOTOGRAFIE: UNTER VÖGELN. Fern jeder Siedlung auf Saunders Island im Falkland-Archipel, hat der Fotograf Solvin Zankl wochenlang wie Robinson gelebt: einziger Mensch unter Abertausenden Pinguinen. Und er hat sie wirklich kennen gelernt.

NATURFORSCHUNG: DIE VERGESSENE EXPEDITION. Jahrzehnte vor Charles Darwin hätten sie Anstoß zu einer Evolutionstheorie geben können: die unzähligen Funde französischer Botaniker und Zoologen während der Reise nach Australien und Tasmanien von 1800 bis 1804. Doch als die Schiffe des Kommandanten Nicolas Baudin zurückkehrten, fand die Sammlung kaum Beachtung. Erst in jüngster Zeit ist ihr wahrer Wert erschlossen worden.


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