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Island
auf kommerzieller Waljagd
Es
geht weder auf Jagd. Islands Regierung hat mit dem heutigen
Tage den kommerziellen Walfang offiziell wieder eingeführt.
Wie Fischereiminister Einar
Kristinn Gudfinnsson im isländischen Parlament mitteilte,
sollen bis Ende August 2007 insgesamt 30 Zwergwale und neun
Finnwale getötet werden dürfen.
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Ozeane.de
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Reikjavik
,17.10.06
– Dass
Island schon seit Jahren das internationale Verbot des kommerziellen
Walfangs unterläuft, indem es Meeressäuger angeblich nur zu
wissenschaftlichen Zwecken fängt, ist kein Geheimnis. Das
Moratorium der Internationalen Walfangkommission (IWC) erlaubt diese
Form der Waljagd für wissenschaftliche Zwecke. Island nutzte bisher
– genau wie auch Japan – diese Lücke, um Walprodukte auf
Umwegen in den Handel zu bringen.
Die
vordergründige Argumentation der isländischen Behörden sowie auch
der benachbarten Walfangnation Norwegen lautet, dass die
Zwergwalpopulationen die Fischbestände im Nordatlantik bedrohen würden.
Dass es für diesen Zusammenhang keinerlei wissenschaftliche Belege
gibt, interessiert die beiden Nationen ebenso wenig, wie der
Umstand, dass es für Walprodukte keinen wirklichen Markt gibt. Martin Norman,
Pressesprecher von Greenpeace in Finnland, sagt, dass Island bisher
noch nicht einmal das Fleisch der unter dem Forschungsprogramm getöteten
Tiere verkaufen konnte.
Unverständlich
deshalb die offizielle Rückkehr zum kommerziellen Walfang. Das gilt
vor allen Dingen für die zum Abschuss freigegebenen Finnwale. Diese
Walart ist im Washingtoner Artenschutzabkommen in der höchsten
Schutzstufe gelistet. Auch Neuseeland protestiert gegen Islands
international provokative Haltung in Sachen Walfang. Umweltminister
Chris Carter weist vor allen Dingen auf die Grausamkeit der
Fangmethoden hin. Die großen Meeressäuger führen zum Teil einen
Todeskampf von mehr als einer Stunde.
Quelle:
dpa
Lesen
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Wie
tötet man Wale
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Kampagne gegen Walfang gestartet
– Japan
auf Waljagd
– Die
sinnlose Jagd
Weitere
Infos: –
Greenpeace
Walfangseiten
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