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Der
Gummi-Wal
An
einem zwei Tonnen schweren Gummi-Wal üben englische Veterinärmediziner
seit kurzem den professionellen Umgang mit gestrandeten Großwalen.
Damit sollen Todesfälle unter gestrandeten Meeressäugern vor
allem im Südwesten Englands verringert werden. Das Training
wird durch die Vereinigung British Divers Marine Life
Rescue (BDMLR) in Cornwall organisiert und durchgeführt.
Die Organisation setzt sich in Großbritannien für den Schutz
und die Rettung von Meerestieren ein. |

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Der
Einsatz am Gummi-Wal beinhaltet die Anwendung lebensrettender Maßnahmen
sowie die Bergung verletzter und gestrandeter Meeressäuger. So muss
als Erstmaßnahme gewährleistet sein, dass gestrandete Wale und
Delphine frei atmen können und ständig mit Wasser gekühlt und vor
dem Austrocknen geschützt werden.
Der BDMLR
verwendet für das Training auch Delphinmodelle. Die Dummies werden
mit Wasser gefüllt, um sie so lebensecht wie möglich zu machen. Größe
und Gewicht der Tierattrappen vermitteln den Tierärzten einen
realistischen Eindruck von den Schwierigkeiten beim Umgang mit
Meeressäugern. Nach Angaben des BDMLR sind die Übungen so
realistisch, dass regelmäßig Privatleute ihre Hilfe bei der
Bergung der vermeintlich gestrandeten Tiere anbieten.
Doch
James Barnet, Tierarzt des BDMLR, weiß, dass auch trotz des
Trainings manchmal schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen.
„Wenn ein Wal oder Delphin einmal gestrandet ist, geht es
gesundheitlich mit ihm rapide bergab. Wir müssen schnell handeln
und schnell entscheiden. Das bedeutet in einigen Fällen auch, dass
wir das Tier einschläfern müssen“, so der Fachmann. Trotzdem ist
er überzeugt, dass die Übungen am Tiermodell vielen Walen und
Delphinen das Leben retten wird. Quelle:
BBC
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