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Der
bionische Delphin
02.08.04,
Kalifornien, USA – Sieht
aus wie ein Delphin, schwimmt wie ein Delphin und taucht auch
wie ein Delphin - ist aber keiner. Das wohl eigentümlichste
und futuristischste Unterwasserfahrzeug wurde jetzt von einer
kalifornischen Firma entwickelt und gebaut. Das submarine
Gefährt ist in seinem gesamten Konzept am Körper eines
Delphins angelehnt.
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| James Bond
hätte seine Freude daran gehabt. Durfte er im Auftrag seiner
Majestät zwar schon in den abenteuerlichsten Gefährten Bösewichte
jagen, hätte der sogenannte "bionische Delphin" wohl auch
für ihn das ultimative Erlebnis bedeutet. Was die kalifornischen
Entwickler und Ingenieure da auf die Beine - oder besser die Flossen
- gestellt haben, ist schon einzigartig. |
 Auf
Tauchstation: Flossen runter und ab in die Tiefe
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| 110
PS treiben das Mini-U-Boot mit über 50 km/h über oder mit 25
km/h unter Wasser voran. Der eigentlich positive Auftrieb des
Vehikels lässt ein Untertauchen zunächst nicht zu. Erst der
Vortrieb in Zusammenarbeit mit der Flossenstellung lässt den
Delphin unter der Wasseroberfläche verschwinden. Fällt der
Motor aus oder wird die Geschwindigkeit stark reduziert,
taucht er automatisch wieder auf. |
Selbst Sprünge
schafft der künstliche Delphin |
| Die
Herstellerfirma Innespace beschreibt die Fahrt dann auch eher
als einen Unterwasserflug. Die Delphinform ermöglicht dem Piloten
dabei artistische Richtungsänderungen. Wie ein echter Delphin
vermag auch sein bionischer Bruder regelrecht aus dem Wasser zu
springen. Die 110 Pferdestärke sorgen dafür, dass weniger das
maritime Sightseeing denn der sportliche Aspekt im Vordergrund
steht. |
Die nächste Entwicklung steckt
schon im Computer der kalifornischen Ingenieure: ein Zweisitzer-Delphin. |
Sehen
die Entwickler im Moment ihre besten Vermarktungschancen noch im
Freizeitsektor, sollte es nur eine Frage der Zeit sein, wann auch
Meeresbiologen oder das Militär Interesse an dem U-Boot zeigen. Und
vielleicht sehen wir den mechanischen Delphin ja auch im nächsten
James Bond wieder - sag niemals nie.
Photos: Innespace |