| Über 120 tote
Wale vor Mexikos Küste
03. Juni 2000, Tirol-Online --
An der Küste der mexikanischen Halbinsel Yucatan sind erneut 80
Kleine Schweinswale (Pseudorca crassidens) gestrandet und
verendet. Wie die Umweltbehörden des gleichnamigen Bundesstaates
mitteilten, waren die 80 Tiere in den frühen Morgenstunden nahe dem
Ort Puerto Cuyo auf die Küste gestoßen. Die festsitzenden Wale
verendeten, bevor die alarmierten Rettungstrupps eintrafen.
Bereits am Freitag waren an der Küste des benachbarten
Bundesstaates Campeche etwa 40 Wale verendet. Rund 20
weitere Tiere mit einem Gewicht von zwei Tonnen und einer
Länge von drei Metern konnten von den Rettungstrupps wieder ins
Meer zurückgebracht werden.
Die 120 toten Wale innerhalb von einer Woche haben zu
Besorgnis bei Umweltspezialisten geführt. Normalerweise wird in dem
Küstengebiet lediglich ein toter Wal pro Jahr registriert. Die
mexikanischen Behörden gehen derzeit davon aus, dass die
Meeressäuger die Orientierung verloren haben. Umweltschützer
forderten eine gründliche Untersuchung dieser Strandungen. |

Ein Grauwal taucht vor der Mexikanischen Küste ab. Letztes
Jahr war diese Walart Opfer von Strandungsereignissen.
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