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Chinesische Flussdelphine ausgestorben
Das Aussterben einer ganzen Tierart über mehrere Jahre begleiten
und dokumentieren zu können, ist eine traurige Errungenschaft und
zugleich bittere Folge unserer modernen Zivilisationsgesellschaft.
Seit Dezember 2006 gilt der Baiji-Flussdelphin als ausgestorben. Bei
einer letzten, groß angelegten Suchexpedition
auf dem Fluss Jangtse konnte kein einziges Exemplar mehr gesichtet
werden.
Keine Chance für
Gasper
Ein 17 Jahre altes
Beluga-Männchen musste ein Jahr nach seiner Rettung aus einem
mexikanischen Vergnügungspark eingeschläfert werden. Spezialisten
im größten Aquarium der Welt
in Georgia, U.S.A., hatten vergebens versucht, den immungeschwächten
Meeressäuger wieder auf die Flossen zu bekommen.
2007 – Jahr des Delphins
Erst im Dezember 2006 wurde wieder eine Delphinart für ausgestorben
erklärt. Weltweit sind noch weitere Arten vom Aussterben bedroht.
Grund genug, dass von Seiten der Vereinten Nationen das Jahr 2007
zum Jahr des Delfins
ausgerufen wurde. Zusammen mit Schutzorganisationen und Partnern aus
Wirtschaft und Wissenschaft sollen Politik und Öffentlichkeit
stärker auf die Probleme dieser Meeressäuger aufmerksam gemacht
werden.
Schwertwale auf
Möwenfang
Erstaunliche Beobachtungen machte
ein Verhaltensforscher in einem amerikanischen Meeresfreizeitpark.
Schwertwale stellten Möwen eine Falle und konnten die Vögel dann
fangen. Diese Fähigkeit erwarben mit der Zeit alle Tiere der Gruppe
- ein Zeichen für kulturelle Übertragung.
Island auf Walfang
Obwohl durch ein internationales Moratorium verboten, geht Island
wieder auf kommerzielle
Waljagd. Ungeachtet der Proteste von Umweltschützern und
anderen Regierungen will der kleine Inselstaat Jagd auf selbst stark
gefährdete Walarten machen. Schon seit Jahren unterläuft Island
internationale Abkommen, indem es Wale für angeblich
wissenschaftliche Zwecke fängt, die Produkte jedoch verkauft.
Wal-Läuse
Auch Wale haben Läuse - zumindest einige Arten dieser großen
Meeressäuger. Warum die Läuse eigentlich keine echten Läuse sind
und was sie uns über die Evolution der Glattwale verraten, erfahren
Sie in diesem Bericht.
Flipper im Aquarium
Delphine in Gefangenschaft -ein leidvolles Thema. Geht es nach einem
Sylter Investor, soll im Herbst 2007 auf der Insel Rügen ein neues Delphinarium
seine Pforten öffnen. Tierschützer laufen Protest und versuchen,
den Bau der geplanten Touristenattraktion zu verhindern.
Protest gegen Delphinarium Mit Eröffnung des Delphinariums "Orca Ocean" im Loro Parque auf Teneriffa protestieren verschiedene Tierschutzorganisationen erneut gegen die Gefangenschaftshaltung mariner Säuger. Vier Schwertwale unterhalten seit Februar Touristen und Parkbesucher in mehreren täglichen Shows.
Im Bauch des Delphins
Schwimmen und Tauchen wie ein Delphin - dieser Wunsch lässt sich
nun erfüllen. Eine amerikanische Firma hat ein U-Boot
entwickelt, dass in Form, Aussehen und Schwimmverhalten einem
Delphin entspricht.
Flossenprothese
Dank einer vom Reifenhersteller Bridgestone speziell entwickelten Flosse kann ein Delphin wieder schwimmen. Eine Krankheit hatte die Schwanzflosse des Tieres fast völlig zerstört.
Natürlich belastet
Wale sind nicht nur durch Giftstoffe aus anthropogenen Quellen belastet. Nach Untersuchungen amerikanischer Wissenschaftler reichern sich auch schädliche Verbindungen aus der natürlichen Umwelt im Fett der Meeressäuger an.
Delphin-Ambulanz
Der erste Rettungswagen für Delphine wurde nun in Großbritannien in Dienst gestellt. An der schottischen Nordseeküste soll durch seinen Einsatz gestrandeten Meeressäugern schneller geholfen werden.
Aufblasbarer Gummi-Wal An einem lebensgroßen Gummi-Wal trainieren neuerdings englische Tierärzte die Bergung und Versorgung verletzter oder gestrandeter Wale.
Delphin-Drama
Trotz verzweifelter Rettungsversuche durch Experten und Freiwillige gelang es nicht, 36 in Florida gestrandete Delphine wieder ins Meer zurückzuleiten. 30 Tiere mussten eingeschläfert werden, sechs Delphine wurden in Aufzuchtstationen gebracht.
Wal-Attacke
Nur knapp entkam der Delphintrainer eines amerikanischen Freizeitparks dem plötzlichen Angriff eines Schwertwales. Während der Vorstellung hatte das Tier versucht, den Trainer unter Wasser zu drücken.
Hörschaden mit Todesfolge Militärischer Sonareinsatz sowie Erdöl- und Gasförderprojekte im Offshorebereich sind Lärmquellen, die jedes Jahr zum Tod hunderter Wale führen. Wissenschaftler fordern die Ausweisung von Schutzgebieten für Meeressäuger.
Grausame Tötungsmethoden
Großwale werden fast ausschließlich mit Explosivharpunen bejagt. Tierschützer und Wissenschaftler errangen einen ersten Sieg auf dem Weg zur Abschaffung dieser schmerzvollen Tötungsinstrumente.
Delphin-Drama
Trotz verzweifelter Rettungsversuche durch Experten und Freiwillige gelang es nicht, 36 in Florida gestrandete Delphine wieder ins Meer zurückzuleiten. 30 Tiere mussten eingeschläfert werden, sechs Delphine wurden in Aufzuchtstationen gebracht.
Wal-Attacke
Nur knapp entkam der Delphintrainer eines amerikanischen Freizeitparks dem plötzlichen Angriff eines Schwertwales. Während der Vorstellung hatte das Tier versucht, den Trainer unter Wasser zu drücken.
Walfressende Würmer Die Tiefsee birgt viele Geheimnisse. Jetzt entdeckten amerikanische Wissenschaftler zwei Wurmarten, die sich ausschließlich von den Knochen toter Wale ernähren - und das in über 3.000 Metern Wassertiefe.
Buckelwal-Offensive
Ausgestattet mit 3.3 Mio. US-Dollar wollen mehr als einhundert Forscher über drei Jahre die Buckelwale des Nordpazifiks genauer erforschen.
Kampagne gegen Walfang
Wissenschaftler und Tierschützer sprechen sich weltweit erneut gegen den internationalen Walfang aus. Allein die Verwendung von Explosivharpunen und der grausame Todeskampf der Wale müsse zum Ende des Walfangs führen.
Tot aufgefunden Eine der seltensten Walarten ist der Shepherd-Wal. Er wurde weltweit bisher nur 27 Mal beschrieben. Ein Exemplar wurde nun tot am Strand in Neuseeland aufgefunden.
Pottwal explodiert
Ein 17 Meter langer und 50 Tonnen schwerer, toter Pottwal explodierte inmitten der südtaiwanesischen Stadt Tainan. Haut und Fettschicht des Meeressäugers konnten dem steigenden Druck durch die Verwesungsgase nicht mehr standhalten.
Kritik an Delphinforschern Mit Metallstiften wollen neuseeländische Wissenschaftler Satellitensender an den Rückenflossen von Delphinen anbringen. Meeresbiologen und Tierschützer protestieren.
Wal-Kultur Haben Wale kulturelle Strukturen entwickelt, die sich mit der Kultur des Menschen vergleichen lassen? Ein kanadischer Meeresbiologe findet mehr und mehr Anzeichen dafür...
Liebestoller Delphin
Ein Delphin vor der englischen Küste weiß offenbar nicht, dass er kein Mensch ist. Immer wieder bringt er Schwimmer in Gefahr, indem er versucht, sich mit ihnen zu paaren.
Wal-Drama vor U.S.-Küste
Nach einer ersten erfolgreichen Rettung sind über 40 Grindwale erneut vor der amerikanischen Ostküste gestrandet. Doch die zweite Hilfsaktion blieb erfolglos. Die meisten der Wale verendeten vor Erschöpfung und durch Überhitzung. Einige Tiere mussten eingeschläfert werden.
Zwergwale - Wale aus dem All
Geräusche wie aus einem Science-Fiction Film, so hören sich die Laute eines Zwergwales an. Der Meeresbiologe Jason Gedamke war diesen Unterwasserkünstlern auf der Spur und hat sie vor Australien belauscht.
Whalewatching in Alaska
Unberührte Natur und endlose Wildnis. Wer hier nur auf der Suche nach Grizzlys und Elchen ist, verpasst eines der eindrucksvollsten Erlebnisse: die Begegnung mit den Riesen der Tiefe - den Walen!
Künstliche Befruchtung bei Orca
Im Sea World Themenpark San Diego ist wahrscheinlich die künstliche Befruchtung eines Orca-Weibchens gelungen. Veterinärmediziner rechnen Anfang August mit der Geburt des Nachwuchs.
Nördliche Glattwale nehmen wieder zu
Amerikanische Wissenschaftler konnten nach Jahren zum ersten mal wieder mehr Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Nördlichen Glattwalen feststellen. Vor der Ostküste Amerikas zählten sie insgesamt 14 Jungtiere aus der letzten Geburtenphase
Hörschaden Gefährdet neues Sonar-System der U.S.-Navy Wale und Delphine?
Japan jagt weiter Wale
Immer noch unterläuft Japan das Internationale Walfangabkommen, indem es unter dem Deckmantel der Wissenschaft Zwergwale für den asiatischen Markt fängt.
Buckelwalforschung vor Hawaii
Mit Saugnäpfen befestigen amerikanische Wissenschaftler Messinstrumente auf dem Rücken von Buckelwalen. Auf diese Weise wollen sie mehr über das Tauchverhalten dieser Meeressäuger erfahren.
Verursachten Touristen Delphintod?
Italienische Walschützer berichten von einem Zwischenfall vor der Mittelmeerinsel Ischia, bei dem es fast zur Strandung von 20 Delphinen kam. Über 100 Freizeitkapitäne trieben die Tiere in Richtung des flachen Wassers. Einen Tag später wurde ein toter Delphin gefunden. Schiffspropeller hatten seinen Kopf gespalten.
Wale können über 200 Jahre alt werden!
Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass Grönlandwale die wahrscheinlich langlebigsten Säugetiere auf diesem Planeten sind. Wissenschaftler fanden ein 211 Jahre altes Grönlandwalmännchen.
Mensch & Delphin - eine einseitige Freundschaft?
Schwimmen mit den Delphinen, Delphintherapie, eins sein mit den Meeressäugern - immer mehr Touristen möchten sich diesen Traum erfüllen und reisen dafür um die halbe Welt. Eine Frage steht jedoch gänzlich im Hintergrund: Möchte Flipper das auch?
Die sinnlose Jagd
Die Jagd auf Meeressäuger findet in einigen Ländern in immer größerem Umfang statt. Tradition und Wissenschaft dienen als fadenscheinige Argumente zumeist kommerzieller Interessen.
Auf Kollisionskurs mit den Walen
Immer häufiger führt der Einsatz von Schnellfähren zu tödlich endenden Kollisionen mit Meeressäugern. Kanarische Umweltschützer sind besorgt.
Buckelwale vor Alaska
Mit dem Forschungsschiff Evolution untersuchen Wissenschaftler der Alaska Whale Foundation Buckelwale vor Alaska. Lesen Sie einen Bericht des amerikanischen Wissenschaftsjournalisten Lee Dye.
Manatees sind schwerhörig
Nicht ihre scheinbare Dummheit sondern ein nur mittelmäßiges Hörvermögen läßt Manatees mit Motorbooten kollidieren
U.S.-Navy-Delphine in der Ostsee
Vier Delphine der U.S.-Navy nehmen zur Zeit an einem Nato-Manöver in der Ostsee teil. Sie sind unter anderem darauf trainiert, Sprengsätze unter Wasser zu suchen und deren Ort den Marinetauchern oder Kampfschwimmern anzuzeigen. Meeressäuger verrichten schon seit den 60er Jahren ihre Dienste beim Militär. Neben Tümmlern werden auch Seelöwen und Belugas eingesetzt.
Rätselhaftes Walsterben vor Mexiko
Über 120 Kleine Schweinswale verendeten in den Tagen vom 25. Mai bis 2. Juni vor der mexikanischen Küste. Wissenschaftler suchen fieberhaft nach den Ursachen für diese Massenstrandung.
Walfang gestoppt
Ein amerikanisches Berufungsgericht hat den Traditionswalfang nordamerikanischer Indianer vorerst gestoppt. Nach einer Entscheidung des Gerichtes wurden die ökologischen Folgen des Walfangs bei Antragstellung und Genehmigung nicht ausreichend geprüft.
Walaufzuchtgebiet nicht mehr in Gefahr
Nach 5 Jahren der Planung und Vorbereitung haben Mexiko und der Industriekonzern Mitsubishi den Bau einer Salzgewinnungsanlage der Walaufzucht-Lagune San Ignacio gestoppt.
Delphinsterben I
Fast 300 verendete Delphine wurden Mitte Februar an der französischen Atlantikküste angetrieben. Ursache: die Schleppnetzfischerei im Atlantik
Delphinsterben II
Knapp 100 Tümmler sind in den Florida Keys aus bisher ungeklärten Gründen gestrandet. Dies ist die zweite große Strandung innerhalb eines Jahres.
Sauger für die Säuger
Inwieweit Saugnäpfe in der Wal- und Delphinforschung eine wichtige Rolle spielen, erläutert der Meeresbiologe Robin Baird
Delphine vor Patagonien
Eine junge Meeresbiologin forscht an Schwarzdelphinen an der Peninsula Valdés, Argentinien
Mittelalter auf hoher See
Warum der Einsatz von Armbrüsten dem Walschutz dient
Filmwal Keiko ferngesteuert!
Der als Willy bekannt gewordene und in Island auf seine Auswilderung wartende Schwertwal Keiko, wurde in einer Nacht- und Nebelaktion durch sein Filmdouble ersetzt! Mit Hilfe des ferngesteuerten Modells wollten Trainer und die Universal Studios noch diesen Monat der Öffentlichkeit eine filmreife Freilassung präsentieren.
Grindwale ausgewildert
Zwei im Juni vor Massachusetts gestrandete Grindwale sind
nach ihrer Rehabilitation wieder in die Freiheit entlassen worden. Satellitensender überwachen ihre Reiserouten.
Letztes Aufzuchtgebiet der Pazifischen Grauwale in Gefahr Salz gegen Wale, die Industrie gegen ein Weltnaturerbe. Wissenschaftler äußern sich besorgt über die Entwicklung in der Baja California.
Wandernde Riesen
Mit Hilfe modernster Technik untersuchen Kieler Wissenschaftler die Wanderungen und die Habitatnutzung des Pazifischen Grauwales.
Killerdelphine?
Sind Delphine nach neuesten Erkenntnissen kaltblütige Killer?
Walkollision
Der Zusammenstoß mit einem Pottwal verursachte im September`99 das Sinken eines Fischkutters vor den kanarischen Inseln.
Waljagd Nordamerikanische Indianer jagen Wale aus Traditionsgründen
Der Killerwal Keiko
Auswilderungsversuch in Island
Alaska und die Belugas
Bedroht der Walschutz die Wirtschaft in Alaska?
Tod am Mekong-Fluss
Sind die letzten Flussdelphine Kambodschas endgültig vom Aussterben bedroht?
Robbenball
Es ist keine neue Sportart und
soll auch keine Werbekampagne für den Baseball-Sport sein – das
auf einen Baseball gedruckte Robbengesicht
ist vielmehr Erinnerung und Protest gegen Robbenprodukte, die von
Nationen wie Kanada immer noch jedes Jahr auf den weltweiten Markt
gebracht werden.
Probleme mit "Hannes" Gegen bestehende Gesetzesvorgaben und Bedenken von Fachleuten bemüht sich die holländische Seehundstation Pieterburen weiterhin um die Auswilderung des in Gefangenschaft geborenen Seehundes "Hannes".
Steinzeitjäger im Packeis
Mit Knüppeln und Gewehren wurden in Kanada auch dieses Jahr wieder Hunderttausende Sattelrobben getötet. Tierschutzorganisationen sprechen von einem Massaker.
Falsch abgebogen I
Im Abwasserkanal ist eine Sattelrobbe im nordamerikanischen Staat Virginia gelandet. Umgeben von hohen Wänden konnte sich das Tier nicht mehr befreien. Ein Einsatz für das "Marine Mammal Stranding Team".
Falsch abgebogen II Ein Kalifornischer Seelöwe wanderte vom Pazifik aus durch Flüsse und Kanäle über 100 Kilometer ins Landesinnere - bis er auf dem Kofferraum eines amerikanischen Polizeiwagens landete.
Seehundstation Die deutsche Seehundstation Friedrichskoog bereitet sich mit neuen Angeboten und einer attraktiven Ausstellung auf die neue Saison vor.
Chemikalien in Robben
Fast-Food-Verpackungen sind nach Angaben des WWF eine Bedrohung für Meeressäuger.
Hollywood unter Wasser Um die Lebensweise antarktischer Weddell-Robben zu erkunden, bedienen sich amerikanische Meeresbiologen einer raffinierten Methode: sie lassen die Meeressäuger ihr eigenes Leben filmen. Mit Videokameras ausgestattet, tauchen die Robben in die Tiefe der antarktischen Gewässer.
Neue Virusepidemie unter Seehunden?
Hunderte von Seehunden sind bis Ende Juni tot an der dänischen Küste angeschwemmt worden. Tiermediziner konnten das Hundestaupevirus nachweisen, das schon 1988 über 10.000 Seehunden in der Nordsee das Leben kostete.
Seehunde als Touristenfang
Um mehr Touristengelder in die Kasse des Westküstenparks Schleswig-Holstein zu bekommen, plant dieser den Bau einer Seehundanlage. Während die maritimen Ausstellungsparks an der Westküste Schleswig-Holsteins nun in einen Streit um die Abwerbung von Touristen verfallen sind, fragt keiner nach dem Sinn oder Unsinn einer solchen Anlage. Wenn der Euro in den Augen blitzt, steht Tierschutz an zweiter Stelle.
Sattelrobben vom Hungertod bedroht
Über 400.000 Sattelrobben wurden die klimatischen Verhältnisse in der Weißen See fast zum Verhängnis. Starke Winde und Kälte hatten das Aufbrechen des Eises bis Anfang Mai verhindert und die Tiere damit von den nahrungsreichen Gebieten in der Barentssee ferngehalten.
Die weltweite Robbenjagd
Auch im Frühjahr 2002 gehen Nationen wie Kanada, Russland und Norwegen wieder auf Robbenjagd. Erfahren Sie hier das Neuste vom Geschäft mit dem Pelz.
Aufdringliche Verehrer
Wacht auch ein See-Elephanten-Bulle immer über sein Harem, testen konkurrierende Männchen ständig ihre Chancen bei den Weibchen. Wie diese darauf reagieren, haben italienische Forscher untersucht
Weddell-Robben: Kämpfer unter dem Eis
Weddell-Robben der antarktischen Gewässer zählen zu den Hochleistungstauchern unter den Robben. Doch gleichzeitig zeigen sie auch die gewaltsamsten Kämpfe untereinander.
Auswilderung eines Seelöwens
Wissenschaftler und Mitarbeiter des Marine Mammal Centers in Kalifornien kümmern sich um verletzte und kranke Meeressäuger. So auch um Artemis, den kleinen Stellerschen Seelöwen. Er wurde nach einem Jahr Rehabilitation wieder in die Freiheit entlassen.
Kegelrobben mit Sendern
Schottische Wissenschaftler setzen Satellitensender und Fahrtenschreiber bei der Erforschung von Kegelrobben ein. So erhalten sie wichtige Informationen zur Lebensweise dieser Meeressäuger.
Die Strandmonster
Die Journalistin Jennifer Wolcott berichtet von ihren Eindrücken beim Besuch des Año Nuevo State Reserve. Dieser Nationalpark auf einer der kalifornischen Pazifikküste vorgelagerten Inselgruppe beherbergt die größte Population an Nördlichen See-Elephanten.
Tierportrait: Steller`sche Seelöwen
Es existieren eine Vielzahl von Robbenarten, doch nur die wenigsten sind uns wirklich bekannt. Eine trotz ihrer noch großen Population stark gefährdete Robbenart ist der Steller`sche Seelöwe. Ein kurzes Portrait stellt diese Tiere genauer vor.
Steller`sche Seelöwen - eine Art stirbt aus
Wissenschaftsautor und Journalist Lee Dye berichtet vom drohenden Untergang einer Robbenart, deren Bestand im Nordpazifik allein in den letzten 30 Jahren um 80 Prozent abgenommen hat. Amerikanische Wissenschaftler versuchen nun, das Leben der Seelöwen zu erkunden.
Steine im Bauch
Eine ungewöhnliche Strategie gegen den kleinen Hunger zwischendurch haben einige Robben entwickelt. So fressen Südliche See-Elephanten von Zeit zu Zeit auch Sand und Steine.
Im freien Fall
Wissenschaftler der University of California haben ein weiteres Geheimnis der Meeressäuger gelüftet. Mit Hilfe von Videokameras konnten sie dokumentieren, daß Wale, Robben und Delphine beim Abtauchen Energie sparen, indem sie sich auf dem Weg zum Meeresboden einfach fallen lassen.
Um Haaresbreite
Blinde Seelöwen, die ein völlig normales Robbenleben führen, See-Elephanten, die im Dunkel von 1500 Metern Wassertiefe tauchen und Seehunde, die nur nachts jagen - wie machen diese Meeressäuger das? Eine Frage, auf die ein deutscher Wissenschaftler und sein trainierter Seehund "Robby" die Antwort fanden.
Fett vor Fun!
Das Übergewicht nicht nur Nachteile sondern sogar evolutive Vorteile haben kann, zeigt Wissenschaftsautor Lee Dye in seinem Bericht über die Nördlichen See-Elefanten.
Kanadische Jäger wieder auf Robbenjagd
Mit der alljährlichen Aufzuchtphase der Jungtiere hat auch wieder das Töten von Sattelrobben vor der Küste Neufundlands begonnen. 285.000 Tiere hat die kanadische Regierung für dieses Jahr zur Tötung freigegeben. Angeblich soll dies dem Schutz der nordatlantischen Kabeljau-Bestände dienen. Tatsächlich steckt dahinter aber eine Gewinn bringende Industrie.
Sinneswahrnehmung bei Robben
Wie nehmen Robben ihre Umwelt war? Wie gut hören und sehen sie? Forscher der UC Santa Cruz sind diesen Fragen nachgegangen!
Alaska und die Seelöwen
Seelöwen erringen Sieg über Alaska`s Hochseefischerei
Viele Robben sind der Lachse Tod?
Nordamerikanische Fischer verlangen die Einführung einer Abschußquote für Seelöwen und für Seehunde im Nord-Westpazifik. Ihrer Meinung nach vernichten die Robben die Lachsbestände.
Seehundsterben durch Algen?
Panikmache auf Sylt
Baikalrobben sterben
Über 150 tote Robben an den Ufern des Baikalsees
Seelöwensterben vor Australien
Eine ungewöhnlich hohe Sterblichkeitsrate unter Seelöwen alarmiert Wissenschaftler in Australien. In den wichtigsten Aufzuchtgebieten sind 1999 über vierzig Prozent der neugeborenen Seelöwen verendet.
Pinguine am Zuckerhut
Pinguine in Brasilien? Heimisch sind diese Meeresvögel dort
zumindest nicht. Und mit ihrem schwarz-weißen Frack dürften sie
auch höchst unpassend gekleidet sein. Doch wie sind über 100 dieser Vögel nun an die
Copacabana gelangt?
Wildlife-Foto des Jahres 2004 Zwei Haie, ein großer Sardinenschwarm und zur richtigen Zeit am richtigen Ort - mehr braucht es nicht, um das Wildlife-Foto des Jahres zu schießen. Der Amerikaner Doug Perrine gewann mit diesem Bild den ersten Platz beim Wettbewerb des BBC Wildlife Magazins.
Die Vogelwette 18 mit Satellitensendern ausgerüstete Albatrosse fliegen Ende März von Tasmanien nach Südafrika. Ein englisches Wettbüro bietet Online-Wetten auf die Marathon-Flieger an. Lesen Sie, warum dies dem Tasmanischen Albatross hilft.
Haiforschung vor Florida Haie können kräftig zubeißen! Diese Erfahrung bezahlen weltweit jedes Jahr Schwimmer und Surfer mit ihrem Leben, andere werden schwer verletzt. Meeresbiologen haben herausgefunden, wie genau ein Hai seine Beute zerlegt.
Der lange Marsch Pinguine auf dem Weg über das Eis. In der Antarktis haben zwei riesige Eisberge Tausende Pinguine von ihren Brutplätzen abgeschnitten. Der notwendige Nachwuchs bleibt für dieses Jahr aus. Eine Bedrohung der Population?
Pinguin-Pullis
Pinguine in Strickpullovern - das ist ein Bild, welches auch gestandene Meeresbiologen erst einmal verarbeiten müssen. Dahinter steckt jedoch die erfolgreiche Rettung von über 200 mit Öl verschmutzten Zwergpinguinen in Tasmanien.
Wackelgang hilft Pinguinen
Wissenschaftler der Universität von Alaska untersuchten die lustig anmutende Laufweise der Pinguine. Lesen sie, warum der "Charlie-Chaplin-Stil" dieser befrackten Vögel gar nicht so unvorteilhaft ist.
Meeresbiologie in Deutschland - Eisberg voraus?
Leidet die Ausbildung zum klassischen Meeresbiologen am Institut für Meereskunde (IfM) in Kiel unter einer internen Umstrukturierung?
Das Forschungsinstitut des Monterey Bay Aquariums
An der Küste Kaliforniens befindet sich das bekannte Monterey Bay Aquarium - Attraktion und Anziehungspunkt für jährlich Tausende von Touristen. Doch die dortigen Wissenschaftler betreiben auch professionelle Forschung. In der Mitte der Monterey Bucht steht ihr eigenes Forschungsinstitut.
Der Fall der Pinguine
Britische Forscher wollen untersuchen, ob Königspinguine in der Antarktis umfallen, wenn sie fliegenden Helikoptern nachschauen. Berichten von Navy-Offizieren nach soll dies regelmäßig passieren, sobald ein Helikopter über eine Kolonie Pinguine fliegt.
Schwerer Raub auf See
Brasilianische Meeressäugerforscher konnten beobachten, wie Fregattvögel einzelne Delphine attackierten, um die von ihnen erbeuteten Fische zu klauen. Wissenschaftler bezeichnen diese Form des Nahrungserwerbes als Kleptoparasitismus.
Der perfekte Sturm
Es war 1991, als der Schwertfischfänger "Andrea Gail" in einem Orkan vor Neuengland sank. Der Autor Sebastian Junger beschrieb dieses Unglück in einem Buch, Wolfgang Petersen verfilmte es in eindrucksvoller Weise. Doch wie sieht es in einem Orkan wirklich aus? Existieren Riesenwellen von über 30m tatsächlich oder sind sie nur effekthascherische Phantasieprodukte von Autoren und Regisseuren?
Exodus der Pinguine
19.000 südafrikanische Jackass Pinguine sowie ein ganzer mariner Lebensraum sind seit Freitag vergangener Woche von einer Ölkatastrophe betroffen. Vor der Küste Kapstadts, Südafrika ist ein Eisenerzfrachter auf Grund gelaufen und verliert seitdem wenige Kilometer vor der Pinguininsel Robben Island Öl aus seinem Bug.
Eisbären gefährdet Eisbären der Arktis sind hohen Schadstoffbelastungen ausgesetzt. Wissenschaftler fürchten um das Überleben dieser Tiere.
Konferenz unter Palmen
Über 1500 Meeresbiologen aus aller Welt trafen sich Anfang Dezember 1999 zur 13. Internationalen Meeressäugerkonferenz auf Maui, Hawaii, um dort über Stand und Zukunft der Meeressäuger- Forschung zu diskutieren.
Marine gleich Marine?
Auf die Herausgabe des Domain-Namens marine.de verklagt derzeit die Deutsche Bundesmarine einen Hamburger Händler für Bootszubehör. Vor dem Landgericht Hamburg soll entschieden werden, ob der Durchschnittsbürger das Wort "marine" zwingend mit den Seestreitkräften in Verbindung bringt oder nicht.
Seeotter vor dem Aussterben?
Intelligent und verspielt, der Kalifornische Seeotter fasziniert jeden, der ihm zusieht. Doch die scheuen Tiere werden in der freien Wildbahn immer seltener
Nilpferde + Wale
Was diese beiden Tiergruppen miteinander verbindet, haben japanische Wissenschaftler in einer aktuellen Studie enthüllt.
Wildtiertelemetrie
Mit Antenne und Sender auf der Pirsch........
John Steinbecks Monterey Bay
Die Monterey Bay in Kalifornien - mariner Lebensraum für unzählige Meerestiere, inspirierende Landschaft für einen großen Schriftsteller: John Steinbeck
Pinguintelemetrie
Satellitentelemetrie und Fahrtenschreiber werden auch von unseren Kollegen in der Pinguinforschung eingesetzt. Ein Beispiel für ihren Einsatz bei den befrackten Vögeln sind die Untersuchungen an den Humboldtpinguinen Nordchiles.
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Pressespiegel: Zeitungsberichte zu Ozeane.de-Forschungsthemen*
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Delphine als Killer? (Spiegel)
TV-Star, verspielter Menschenfreund und Lebensretter der Delfin gilt als Publikumsliebling unter den Wildtieren. Jetzt gerät das Bild ins Wanken.
Seehundausrüstung (National Geographic)
Um das Jagd- und Tauchverhalten der nordfriesischen Seehunde zu erkunden, haben Wissenschaftler des Kieler Instituts für Meereskunde zehn Tiere mit Satellitensender und Fahrtenschreiber ausgerüstet.
Robbenstrandung (Kieler Nachrichten)
Neues von Pauli: Der Seehund aus dem Strander Hafen beschert dem Ostseebad nicht nur einen Haufen Tagestouristen in der Nachsaison. Nein, Pauli beschäftigt jetzt sogar die Wissenschaft.
Wale & Lärm (Bild der Wissenschaft)
Wale verenden durch akustische Meeresverschmutzung
Wildtiertelemetrie (Hamburger Abendblatt)
Wie Zoologen aus Kiel mit Satelliten- Sendern das Leben von Walen, Pinguinen und Robben erforschen
Datenfernerkundung (Tomorrow)
Mit Sender und Fahrtenschreiber auf Pirsch
*Onlinestellung mit freundlicher Genehmigung der verantwortlichen Redaktionen
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